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Wasser marsch für Pflegekräfte

„Nur vier Minuten bleiben den Bewohnern eines Hauses im Durchschnitt zur Flucht nach dem Ausbruch eines Feuers", so Brandmeister Maik Prüssner von der Lemgoer Freiwilligen Feuerwehr. Auch wenn dieser worst case zum Glück nicht allzu häufig eintritt, so gibt es für
Laien doch eine ganze Menge über Präventionsmaßnahmen, aber auch die richtige Reaktion im Falle eines Brandes zu erfahren.

Und so waren auch die Pflegeteams unserer Nachbarschaftszentren in ungewohnter Mission unterwegs: Sie nahmen an einer dreistündigen Brandschutzfortbildung teil, die die Freiwillige Feuerwehr Lemgo in ihrer zentralen Feuerwache veranstaltete.

Nach kurzer Einführung in die Aufgaben der Feuerwehr, deren organisatorische Abläufe, Personalstärke sowie Einsatzgebiete folgten praktische Übungen. Brandmeister Lothar Wollmuth erläuterte zunächst die Handhabungen und Verwendungen diverser Feuerlöscher, deren Wirkungsweisen er später im Freien im Rahmen einer Löschvorführung demonstrierte. Hier galt es eine Herdpfanne, deren Inhalt in Brand geraten war, zu löschen, als auch den richtigen Umgang mit einer Spraydose, die zu explodieren droht, zu erlernen. Die Teilnehmenden waren beeindruckt. „Gut, dass wir selbst aktiv werden konnten", so Jessica Friesen, Teamleiterin im Nachbarschaftszentrum Spiegelberg, „es schärft das Bewusstsein, was im Ernstfall zu tun ist."

Doch die drei unterweisenden Feuerwehrleute Dag Plöger, Maik Prüssner und Lothar Wolmuth hatten noch weitere Löschmaßnahmen vorbereitet. Dazu gehörte die Anwendung einer Löschdecke, demonstriert an einem brennenden Dummy sowie das Löschen eines brennenden Fernsehgerätes mithilfe eines Feuerlöschers. Einig waren sich alle Teilnehmenden, dass die drei Stunden bei der Feuerwehr wie im Fluge vergangen sind und, so Niklas Sandrock, Altenpfleger im Nachbarschaftszentrum Geschwister-Scholl-Straße, „wir viele Eindrücke mit in unsere Einrichtungen, aber auch privat zu uns nach Hause mitnehmen."