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Corona - Pandemie
Sondernutzung Tagespflege im Pöstehof

Zur Verhinderung der weiteren Ausbreitung von SARS-Cov-2 ist unsere Tagespflege seit Mittwoch, 18. März 2020, bis auf Weiteres, zunächst bis zum 19. April 2020 nur unter bestimmten Voraussetzungen zu nutzen:

Nutzer*innen, die im eigenen häuslichen Umfeld untergebracht sind und deren Betreuungs-oder Pflegeperson eine unverzichtbare Schlüsselperson ist. Die Pflege und/oder Betreuung soll erfolgen, sofern eine private Betreuung insbesondere durch Familienangehörige oder die Ermöglichung flexibler Arbeitszeiten und Arbeitsgestaltung (bspw. Homeoffice ) nicht gewährleistet werden kann.

Schlüsselpersonen sind Angehörige von Berufsgruppen, deren Tätigkeit der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung sowie der medizinischen und pflegerischen Versorgung der Bevölkerung und der Aufrechterhaltung zentraler Funktionen des öffentlichen Lebens dient.

Dazu zählen insbesondere:
Alle Einrichtungen, die der Gesundheitsversorgung und der Pflege sowie der Behindertenhilfe, Kinder – und Jugendhilfe der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr ( Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz 9, der Sicherstellung der öffentlichen Infrastrukturen ( Telekommunikationsdienste, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung ) der Lebensmittelversorgung und der Handlungsfähigkeit zentraler Stellen von Staat, Justiz und Verwaltung dienen.


Die Unentbehrlichkeit ist der Einrichtung gegenüber durch eine schriftliche Bestätigung des jeweiligen Arbeitgebers bzw. Dienstvorgesetzten nachzuweisen.

Der Nachweis der Unentbehrlichkeit ist erforderlich, um die Zahl der in den genannten Einrichtungen zu betreuenden Menschen so gering wie möglich zu halten.

Auszunehmen sind darüber hinaus Nutzer*innen von Tagespflegeeinrichtungen, deren häusliche Versorgung bei Wegfall der teilstationären Pflege und Betreuung glaubhaft gefährdet wäre.

Über die Gewährung einer Ausnahmeregelung entscheidet die Leitung der Tagespflege im Einzelfall unter Abwägung der Gesamtumstände – insbesondere der erhöhten Gefahren durch das Corona-Virus SARS-Cov-2 einerseits und einer drohenden unzureichenden häuslichen Versorgung sowie verbesserter Schutzvorkehrungen bei einer Reduzierung der Zahl der in der Einrichtung zu versorgenden Personen andererseits.


 

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